1. Radtour 2017
1. Radtour 2017

Die erste Tour im „Sommerfahrplan“

05.04.2017, die Tage werden länger, ein leichtes Kribbeln in den Beinen, es wird Zeit in den Sommermodus umzuschalten und  Mittwochs abends das Rad wieder auszupacken.

Nicht nur mir geht das so auch 4 Mitstreiter hatte gestern  Abend die Sehnsucht nach staubigen oder schlammigen Waldwegen, knackigen Anstiegen und  Schweißtropfen auf der Stirn gepackt, und so starteten wir wie schon seit Jahren um 17:00 Uhr in Wildbergerhütte vor dem Kaufhaus Schmalenbach.

In flotter Fahrt erreichten wir die Ortschaft  Borner , bogen nach rechts von der Hauptstraße ab und folgten im Tal dem Wanderweg in Richtung  Neumühle.  Wir bogen dann rechts nach Wiehl ab und dann ging es bergauf entlang der Wiehlquelle bis zur Silberkuhle, dem höchsten Punkt in der Gemeinde Reichshof.

Man merkte hier schon, dass unsere Mitstreiterin Susanne im Winter kräftig aufgerüstet hatte, mit ihrem neuen E- Bike war sie kaum zu halten, und entsprechend hoch war auch unsere Reisegeschwindigkeit.

Nach einem kurzen verzweifelten  Reparaturstop , bei  Soli funktionierte die Schaltung vorne auf den 3 Kettenblättern nicht (mit dem Ritzelpaket hinten schaltet er selten), und einem kleinen nicht gestellten Gruppenfoto fuhren wir weiter durch Tilkausen  und dann zum Blockhaus hinauf.

Oben Angekommen bogen wir nach rechts in Richtung Sauerland ab. Kurz vor Gelslingen war es dann wieder mal soweit.  Rechts bog ein Weg ab, den wir noch nicht kannten, also abbiegen, Bildungslücke schließen und so fuhren wir auf der einen Talseite nach Husten runter, um auf der anderen Seite wieder zurück auf die Höhe zu klettern.  Weiter folgten wir dem Höhenweg durch Gelslingen in Richtung Börlinghausen.  Hierbei benutzten wir noch einen Singletrail in die falsche Richtung (anders herum fährt er sich besser) und erkundeten kurz vor Börlinghausen noch einen urwüchsig aussehenden Waldweg.  Nach rasanter Abfahrt erreichten wir Börlinghausen, und kletterten auf der anderen Talseite hoch zur Jägerfichte.

Weiter ging es dann in Richtung Heimat, und über Huppen und Hardt erreichten wir nach 35,4 Kilometern, 845 Höhenmetern und einer reinen Fahrzeit ohne Pausen von 1 Stunde 58 min wieder Wildbergerhütte.

Da frische Luft Hunger macht, stand einer Einkehr im Imbiss „Auf der Hütte“ nichts im Wege. Ein Blick auf die Fahrtaufzeichnungen zeigte uns ganz klar, dass wir schon ein paar  Mal um Einiges langsamer unterwegs waren.   

Jetzt geht es regelmäßig Mittwochs um 17:00 Uhr wieder los.   

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Entlang der Steinagger

Entlang der Steinagger  28.05.2016

Sonntagmorgen, 9:00Uhr: 5 Mann starten zu einer Tour  über einige Verwerfungen des Oberbergischen Landes. In der Ortschaft Borner verlassen wir die Straße und folgen dem Weg auf der anderen Talseite nach Neumühle.

Hier biegen wir rechts ab und klettern über das Wiehl, und das Wiehlquellgebiet hinauf zur höchsten Erhebung der Gemeinde Reichshof, der Silberkuhle. Von hier aus geht es erst bergab nach Tilkausen und anschließend hinauf zu den Parkplätzen am Blockhaus.

Hier angekommen bogen wir links auf einen Singletrail talwärts ab. Nachdem wir wieder eine Waldautobahn erreicht haben biegen wir rechts ab und  erreichen nach ca. 100 Meter den nächsten Trail.

Über Windfus, Lepperhof, Blankenbach und Müllerheide erreichen wir über verschiedene Trails Waldwege und Straßen den Wanderweg der unterhalb des Industriegebietes Reichshof Wehnrath entlang führt. Nach einem knackigen Anstieg erreichen wir die Ortschaft Schönenbach und halten uns links in Richtung Berghausen.

Von hier aus geht es über ruhige Nebenstraßen nach Reichshof Dorn, und dann bergan zum Derschlager Aussichtsturm.

Hier erwartet uns ein Highlight dieser Tour, die Abfahrt hinunter zum Ort.

In Derschlag angekommen gab es nur eine Richtung – bergauf- ! Entlang der Katholischen Kirche und dem Gottesacker ging es weiter steil bergauf nach Bergneustadt Baldenberg.

Hier oben fehlte uns nur eines: Eine Jausenstation oder sonstige Einkehrmöglichkeit.

Im Ort bogen wir rechts ab und folgten den Waldwegen mit ein paar Kletterpassagen nach Reichshof Zimmerseifen. Ohne große Probleme fuhren wir weiter in Richtung Ersbach – Hüngringhausen. Auf halber Höhe des Berges bogen wir rechts ab und suchten uns einen teilweise trailigen Weg nach Oberagger. Hier querten wir am Backes den Spicher Bach und kletterten bergan in Richtung Eckenhagen. Es wurde noch einmal ein wenig bitter.

In Eckenhagen angekommen fuhren wir über die Höhe in Richtung Konradshof.

Kurz hinter dem Konradshof erwartet uns der letzte Trail des Tage und es ging noch einmal kurz bergab. Anschließend kletterten wir bergan nach Tilkausen und anschließend zur Silberkuhle. Oben angekommen schnauften wir ein letztes mal durch und genossen die letzte Abfahrt des Tages über Hahn Hahnenseifen hinunter nach Wildbergerhütte.

Es gab nach 51 KM und 1073 Höhenmetern ein Kaltgetränk im Imbiss „Auf der Hütte“….

Das hat richtig gezischt……  

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Tour um Wildbergerhütte am 20.04.2016

Tour um Wildbergerhütte
Tour um Wildbergerhütte
Kartenansicht der Tour
Kartenansicht der Tour

Am 20.04.2016 war ein besonderer Tag für die Mountainbikegruppe des SSV Wildbergerhütte – Odenspiel, denn mit Thomas Giesen hatte sich der Sportreporter der Oberbergischen Volkszeitung angekündigt.

Nach einer kurzen Begrüßung durch unseren Vorsitzenden Dietmar Weller, starteten wir bei herrlichem Frühlingswetter um auch den Lesern der OVZ die sich im Genehmigungsverfahren befindliche MTB-Tour um Wildbergerhütte vorzustellen.

Entlang des Wessel- Werkes fuhren wir in Richtung Hamert, um im Ort erst rechts und dann links bergan abzubiegen. Der höchste Punkt bot sich geradezu an für das erste Gruppenfoto mit der Wiehltalsperre und der Krombacher Insel im Hintergrund.

Weiter ging es am Berg entlang bis kurz vor Lüsberg. Hier bogen wir links ab und folgten dem Wanderweg am Hang entlang bis zu den Fischteichen unterhalb von Nebelseifen. Hier bogen wir rechts bergan ab und dann nach ca. 500 m hielten wir und bergan links und erreichten nach einer flotten Anfahrt und einem knackigen Anstieg Hasbach.

Wir durchquerten den Ort und bogen dann rechts in Richtung Obersteimel ab. Dort angekommen bogen wir links ab in Richtung Nothausen, und kurz vor Nothausen (bei der Schranke) bogen wir links auf einen geschotterten Weg ab der in einer Buckelpiste aus Abfällen von Harvesterarbeiten endete.

Kurz darauf erreichten wir den Wiehltalsperrenwanderweg und folgten diesem mit einem kleinen Kletterabstecher in Richtung Nespen. Von dort fuhren wir weiter zur Krombacherinsel.

Weiter kletterten wir bergan in Richtung Ulbert, bis wir den Panoramasteig erreichten. Nachdem wir rechts auf diesen  abgebogen waren folgten wir dem Wanderweg bis zu nächsten Schranke und kletterten dann nach links den Berg hinauf in Richtung Rabenschlade. Kurz vor Rabenschlade bogen wir heute rechts in Richtung Odenspiel ab und verließen hier den  Wildbergerhütter Rundkurs.

Weiter fuhren wir entlang der Weihnachtsbaumschonungen von Lars Dissmann in Richtung Odenspiel und erreichten kurze Zeit später den Ort Eichholz.

Wir durchquerten den Ort und erreichten nach einer flotten Abfahrt das Aubachtal.

Nach einer kurzen Fotosession nahmen wir Kurs auf Wildbergerhütte, wo wir im Imbiß „Auf der Hütte“ fachsimpelnd die Tour ausklingen ließen.

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Tourbericht "Bergauf und Berab" vom 7.11.2015

Daniela auf dem Höllenstein
Daniela auf dem Höllenstein
die Berge rauf
die Berge rauf

Herrlichstes Herbstwetter, bunte Bäume, die Sonne versteckte sich noch ein wenig mürrisch hinter den Wolken, und selbst in kurzer Radlerhose war es nicht besonders kalt.

Optimale Bedingungen für eine Tour durch die herbstlichen Wälder. Über laubbedeckte Wege unter denen sich hin und wieder eine gut gefüllte Pfütze versteckte ging es durch das Aubachtal bergan zu den Wendershagener Windrädern. Hier oben erwartete uns ein akustisches Panorama wie bei den Karl- May- Festspielen in Elspe, es knallte aus verschiedenen Richtungen. Wir hielten uns links und fuhren in Richtung Hollenstein bei Kappenstein.

Nach einer kurzen alpinistischen  Einlage von Daniela, der Hollenstein musste beim ersten Besuch bestiegen werden, ging es über den bekannten Singletrail hinab nach Kappenstein. Hier bogen wir rechts ab und folgten dann dem Höhenzug in Richtung Morsbach. Nach ca 2 Kilometer bogen wir links bergab ab, und erreichten in der Nähe des Abzweigs die L 278. Dieser folgten wir ein paar Meter und bogen dann auf die K77 ab. Am ersten Waldweg bogen wir rechts ab und dann hielten wir uns links bergauf, bis dass wir wieder auf die K 77 trafen und dieser wieder nach links abbiegend folgten. Als wir die L 279 erreichten hielten uns links und bogen kurz hinter Engelshäuschen rechts in den Wald ab. Dem Höhenzug folgten wir bis Mausbach und bogen dort rechts ab. Entlang des malerischen gelegenen  Waldfriedhof folgen wir dem Höhenzug um nach einiger Zeit links nach Plittershagen abzubiegen.  Wir durchquerten den Ort und bogen am Sportplatz rechts in einen malerischen Hohlweg ein. Dieser führte erst ziemlich steil bergan, doch als wir an der nächsten Kreuzung rechts auf einen schönen Waldweg abbogen hatten wir den Hauptgewinn gezogen. Am Kamm entlang führte dieser Weg an einigen idillisch schönen Orten vorbei bis Hohenhain.

Hier folgten wir einigen bekannten Wegen zum „Singletrail am Tunnel“. Weiter fuhren wir dann über den Radweg bis Wildenburg Bahnhof.  

Anschließend fuhren wir über die K83 bis zum Abzweig zum Modellflugplatz und bogen rechts dann rechts in Richtung der Ortschaft Kamp.

Von hier aus folgten wir dem Wildberger Rundwanderweg zum Zauberbaum und bewältigen dann die letzte steile Abfahrt nach Wildberg hinunter.

Kurz darauf erreichten wir wieder unseren Startplatz und entschieden bei der Aral Tankstelle Weidenbrücher die Bikes zu säubern, bevor wir zum abschließenden Kalorienvernichten im Imbiß „Auf der Hütte“ einkehrten.

Es war eine herrliche Tour mit 1015 Höhenmetern auf 44,9 KM verteilt…. Und dieses herrliche Naturerlebnis dauerte mit ein paar Pausen 4 Stunden….

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Unsere Tour "Versuchs mal mit Gemütlichkeit" vom 11.10.15

Versuch's mal mit Gemütlichkeit
Versuch's mal mit Gemütlichkeit
Versuch's mal mit Gemütlichkeit am Zaun
Versuch's mal mit Gemütlichkeit am Zaun
zugewachsen
zugewachsen
am Feldrand entlang
am Feldrand entlang

Der erste Raureif lag in den Tälern schon auf dem Gras, aber die Sonne lachte strahlend vom Himmel. Die Luft war kalt aber klar. Ideale Voraussetzungen für eine herbstliche Mountainbiketour.

7 Bike’s und genauso viele Radler brachen bei diesen herrlichen Voraussetzungen um 9:00 Uhr vom Parkplatz des Kaufhaus Schmalenbach in Reichshof - Wildbergerhütte auf um diesen wunderschönen Herbstmorgen an der reichlich vorhandenen frischen Luft zu genießen.

Über Hamert fuhren wir immer oben am Hang entlang über Lüsberg in Richtung A 4 und dann weiter in Richtung Hasbach. Von hier aus ging es über streckenweise richtig herrlich zugewachsene Wege die teilweise schon von Wildschweinen umgegraben wurden, in Richtung Obersteimel. Hier bogen wir links ab und folgten der alten Straße in Richtung der aufgegeben Ortschaft Nothausen.

An der Schranke hielten wir uns links, passierten einige Pfützen und erreichten nach einigen „wilden Teilstücken“ den Wanderweg entlang der Wiehltalsperre. Wir bogen links ab und nahmen kurz vor Nespen noch ein Stück Singletrail mit.

Wir überquerten bei Nespen die Wiehl, und hielten kurz bei der Krombacher Insel an.

Anschließend folgte der Anstieg in Richtung der aus Radio Berg bekannten Ortschaft Ulbert. Kurz vor Ulbert trafen wir auf den Bergischen Panoramasteig. Wir bogen scharf links ab und folgten diesem schönen Wanderweg ein paar Pfützen weit bis zur nächsten Schranke und folgten dann einem anderen Weg bergan in Richtung Grünschlade. Kurz vor Grünschlade bogen wir links auf eine alte Straße bergab ab. Am zugewachsenen Ende der Straße bogen wir links ab und kletterten wieder bergan. Als wir den Wald verließen, genossen wir den herrlichen Sonnenschein. Ab Grünschlade folgten wir der Dorfstraße bis nach Odenspiel. Auf der Nörr bogen wir rechts ab und verließen Odenspiel. Nachdem wir Odenspiel verlassen hatten bogen wir vor der Weihnachtsbaumplantage links ab und fuhren am Hang entlang in Richtung der Ortschaft Erdingen. Bis dorthin mussten wir noch einen Bachlauf durchqueren, und eine Buckelpiste aus Tannenwurzeln überwinden.

In Erdingen angekommen durchquerten wie bergan den Ort und folgten dem Höhenweg in Richtung Wendershagen. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit, so dass wir nur den Ausblick bis in den Westerwald genießen konnten. Der Blick über den Rhein hinweg in die Eifel blieb uns leider verwehrt.

Kurz nachdem wir den Wald erreicht hatten, bogen wir links auf einen kurzen Singletrail ab und genossen zum Abschluss noch die wunderbar buckelige Abfahrt ins Aubachtal.

Wir folgten dann dem Aubachtal zurück nach Wildbergerhütte.

Besonders bedanken möchten wir uns noch bei unserer Mitradlerin Daniela Budig für die vielen tollen Fotos, mit denen sie diesen herrlichen Herbsttag eingefangen hat.   

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Tourbericht Nutscheid

Sonntag um neun Uhr trafen wir uns am Kaufhaus Schmalenbach in Wildbergerhütte, um zu unserer Tour durch die Nutscheid zu starten.

Zunächst ging es mit den Fahrrädern huckepack am Auto nach Waldbröl-Vierbuchermühle. Dort angekommen rüsteten wir uns vor allen mit Getränken im Rucksack auf. Ob zwei Liter wohl reichen würden bei den 29 °C und rund 51 % Luftfeuchtigkeit?

Komplett aufgerödelt ging es zunächst einen knackigen Anstieg bergan. Oben angekommen, gab es die ersten Empfangsprobleme mit dem Navigationsgerät. Das dichte Blätterdach schirmte das GPS-Signal recht gut ab. Also ging es zeitweilig intuitiv weiter.

Nach diversen Auf- und Abstiegen querten wir schließlich die Bundesstraße 256, auch als „Schladernring“ bekannt, dann den Westertbach durch eine Furt, um anschließend einen von einem Harvester frisch zerpflügten Forstweg zu bezwingen.

Wir hatten aufgrund eines nicht mehr ganz intakten Stollenprofils zeitweilig auch Traktionsprobleme auf dem noch durch Regen aufgeweichtem Boden. Am Sportplatz von Schladern  angekommen, passierten wir siegseitig den Bergkamm bis nach Altwindeck, wo wir die Burgruine Windeck besuchten.

Nach kurzer Verschnaufpause ging es zunächst über gut befestigte Waldwege nach Dattenfeld. Nach kurzem Werkstattaufenthalt ging es über einen schier nicht enden wollenden Anstieg hinauf in die Nutscheid zum Galgenberg.

Nach diesem Anstieg lief uns das Wasser in Strömen den Körper entlang. Mehr oder weniger gerade ging es nun über die Zeit- und Nutscheidstraße nach Panarbora. Hier konnten wir uns noch einen kurzen Eindruck über den Baufortschritt verschaffen. Nun ging es über „ Auf der Huth“, Herfen und Baumen einen letzten kleinen Anstieg nach Hochwald hinauf, um von dort aus uns ein letztes Mal ins Tal zu „stürzen“.

Komplett „durchgeweicht“ erreichten wir schließlich wieder unseren Startpunkt Vierbuchermühle.

Statistik:

Wegstrecke:                                      32,3 km

Höhenmeter positiv:                          920 hm

Fahrzeit ohne Stopps:                        2,36 h

Durchschnittsgeschwindigkeit:          12,34 km/h

 

 

 

 

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Tour zur Freusburg

Tour Freusburg
Tour Freusburg
Tour Freusburg
Tour Freusburg
Tour Freusburg
Tour Freusburg

Am Sonntag, den 26.07.2015 trafen wir uns, durch Krankheit und Urlaub stark dezimiert, also nur zu zweit, in Dörnscheid, das liegt in der wunderschönen Gemeinde Wenden, um unsere Tour zur Freusburg zu starten.

Die Freusburg ist eine frühmittelalterliche Höhenburg auf einer Bergkuppe hoch über dem Tal der Sieg in Freusburg, einem Stadtteil von Kirchen im Landkreis Altenkirchen in Rheinland-Pfalz.

Diese Burg wird bereits seit 1928 als Jugendherberge genutzt.

Wir starteten so gegen 09:00 Uhr und radelten zunächst ein Stück entlang des Golfplatzes, wo wir etwas amüsiert den Golfern zusahen, wie sie hoch konzentriert und präzise einige Bälle im hoch stehenden Rough versenkten.

Weiter ging es über Forstwege und einen kurzen verwurzelten Single Trail zum Löffelberg und weiter, vorbei am Sportflugplatz Hünsborn Richtung Wilhelmshöhe.
Wir genossen kurz unseren ersten fantastischen Fernblick über Kreuztal und Teile von Sieger -u. Sauerland,bevor uns unser Weg weiter führte, vorbei an den Ortschaften Lindenberg, Heisberg und Oberschelden hin zum Giebelwald.


Über Forstwege und teilweise verblockte Single Trail's führte unser Anstieg durch lichtdurchflutete alte Eichen und Buchenwälder zum höchsten Punkt der Tour, den ca. 528 m hohen Giebelberg.
Die Mühen des Anstiegs wurden anschließend durch eine sehr schöne Abfahrt, ausschließlich über einen schnell und flüssig zu fahrenden Trail, bis hinab zur Freusburg belohnt.

Nach einer kurzen Stärkung, hieß es nun, den Rückweg anzutreten.
Dieser führte uns nach einem kurzen, aber heftigen Anstieg sowie einer anschließenden rasanten Abfahrt ins schöne Junkerntal.

Über einen gut zu befahrenden Forstweg hieß es jetzt wieder „Höhenmeter machen“. Der Anstieg führte uns aus dem Junkernthal über Neustockschlade nach Neuhöhe und Altenhofen, weiter nach Steeg. Dort ging es anfangs über einen steilen Wiesenweg und später wieder über Forstwege hinauf zum Engelshäuschen. Weiter führte der Weg, aufgrund der gefahren Höhemeter schon spürbar zäh, in Richtung Mausbach, Hammerhöhe und Hohenhain, wieder nach Dörnscheid. Der Radcomputer zeigte nach gut 3:40 h eine Strecke von 50 km und 1200 Hm an, wie ich meine, eine tolle Leistung und eine schöne Tour mit einigen Highlights.

Das Brohltal und unsere Bikes

Brohltal von Oben
Brohltal von Oben
Die Brohltalbezwinger
Die Brohltalbezwinger
Im Kahlschlag auf dem Wanderweg
Im Kahlschlag auf dem Wanderweg
Single Trail
Single Trail
zu steil...
zu steil...
Zum Glück gab's ein Halteseil
Zum Glück gab's ein Halteseil

Am Sonntag, den 28.06.2015 trafen wir uns um 9:00 Uhr vormittags auf dem Parkplatz am Friedhof Lichtenberg, um etwas Neues zu probieren, eine Tour in der Fremde, im malerischen Brohltal.

Am Start waren wir leider nur zu viert, aber voller Vorfreude packten wir die Bikes auf 2 Autos und auf ging es nach Brohl Lützing am Rhein.

Nach ca. 90 min Fahrzeit erreichten wir unser Ziel. Mit Hilfe 2 er Handys und den entsprechenden Apps, sowie einem Fahrradnavi waren wir guter Dinge- viel konnte ja nicht passieren.

Kurz hinter Brohl- Lützing wurde uns erstmals deutlich, dass wir auf einem Wanderweg unterwegs waren…die erste Schiebepassage in Serpentinen ca. 500 m den Berg rauf. Ok, oben angekommen ging es ca. 1 km weiter. Dann stoppte uns ein unaufgeräumter Kahlschlag der den Wanderweg schön zudeckte.

Nach dieser zweiten Kletterpassage folgten wir dem Wanderweg, der zeitweise einem Singletrail glich und erreichten nach ca. 2 Stunden Burgbrohl. Wir suchten erst die Bahnhofgaststätte (auf), und danach dort das Essen auf unseren Tellern.

Ein Blick auf die Uhr schockte ein wenig, denn wenn es in diesem Tempo weiter gehen sollte….

Wir suchten und fanden unseren Weg wieder und kletterten über Nieder- und Oberzissen weiter das Brohltal hinauf in Richtung Engeln, den Endpunkt der Brohltalbahn. Auch hier verließen wir nach einer langen Schlammpassage auf dem Weg entnervt die Sättel und schoben.

Oben endlich angekommen, rasteten wir kurz, genossen einen unvergleichlich schönen Panoramablick mit dem Rheintal und dem Westerwald im Hintergrund, und nahmen unseren Weg nach Wehr unter die Räder. Hinter Wehr erwartete uns der Laacher Kopf und eine schwungvolle Waldabfahrt zum Kloster Maria Laach.

Ein kurzer Blick aufs Kloster und auf die Uhr, und weiter gings auf dem Rundweg um den Laacher See. Auf der gegenüber liegenden Seite zeigte der Pfeil auf dem Handy nach rechts und wir standen….vor unserer dritten Schiebepassage strack den Berg hinauf.

Im Anschluss ging es weiter in Richtung Rhein, erst flott bergab zum Krayerhof, und später erst langsam bergan und dann zu Fuß weiter in Richtung Geishugelhof.

In dieser dünn besiegelten Gegend mussten wir öfters mit dem Navi diskutieren und fanden trotzdem unseren Weg, der uns weiter entlang Knopshof und dem Alkerhof über die Höhe zurück Richtung Brohl- Lützing führte. Nach einem charmanten Verfahrer über den Vulkanlehrpfad erreichten wir dann den Aussichtspunkt direkt vor Brohl- Lützing.

Die Luft war Klasse, das Panorama wunderbar, und der Wanderweg so steil bergab und verblockt, dass wir uns beim Schieben über die Halteseile am Wegesrand gefreut haben. Das war einfach zu gefährlich und steil. OK, die letzten 200m konnten wir dann wieder fahren, aber meine Knie waren ziemlich weich…..

Am Auto angekommen, atmeten wir alle erst einmal tief durch, vernichteten die spärlichen Getränkereste, und verabredeten uns zur Schlussbesprechung im Eiscafe in Horhausen. Hier tröstete uns unser Kollege Guido mit der Aussage, dass diese Tour ungefähr dem entsprach,was er an einem Tag bei seinem Alpencross gefahren hat.

Meine Pulsuhr meinte nur lakonisch 3900 Kcal. Es war aber nicht unsere letzte Tour. 

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Abseits der Waldautobahnen

Sonntagstour vom 29.09.2014
Sonntagstour vom 29.09.2014

Am 29.09.2014 brachen wir zu unserer ersten Sonntagstour im Rahmen der Reichshofer Wanderwoche auf. Von den 5 auswärtigen Angemeldeten kamen leider nur 2 Biker.

Um 9:10 brachen wir dann zu unserer Tour „Abseits der Waldautobahnen“ auf. Wir fuhren entlang des Wessel Werkes nach Hamig und kletterten über die Hamerter Straße und den Nelkenweg bergan und erreichten nach einem wunderbaren Ausblick auf die Wiehltalsperre die Lüsberger Straße.

Dieser folgten wir bergan und bogen unmittelbar vor dem Ortseingang links in den Wald ab. Kurzdarauf erreichten wir die Straße Im Alten Garten. Hier fuhren wir erneut rechts bergan und bogen ein paar Meter weiter wieder links in den Wald ab.

An der nächsten Kreuzung hielten wir uns links und erreichten nach einer rasanten Abfahrt den Weg unten im Tal. Hier hielten wir uns rechts, bogen dann links ab und erreichten dann den Ort Hasbach.

Auf der anderen Seite des kleinen Ortes bogen wir rechts ab und erreichten dann Obersteimel. Hier nahmen wir Kurs auf Nothausen und bogen auf der langen Geraden links in den Wald ab. Wir folgten dem Weg erst nach rechts und dann nach links und erreichten nach wilden 1,5 KM die Waldautobahn.

Hier bogen wir rechts ab und passierten die ehemaligen Dörfer Nothausen und Finkenrath. Auf der alten Straße Sinspert -Auchel bogen wir links ab und erreichten den Steilhang auf der Gasleitung. Der Versuch diesen Anstieg zu bezwingen scheiterte erwartungsgemäß….

Wir hielten uns rechts bergan, bogen dann links auf den Wanderweg nach Sinspert ab. Diesem folgten wir und erreichten nach einem wunderbaren Ausblick den kleinen Ort Oberwehnrath. Hier bogen wir rechts ab und erreichten nach einem Anstieg den ehemaligen Sinsperter Sportplatz.

Hinter diesem hielten wir uns links und weiter ging es über Müllerheide, Blankenbach, und Eckenhagen weiter in Richtung Blockhaus. Kurz hinter dem ehemaligen Jugendzentrum Konradshof bogen wir rechts auf einen Singletrail ab.

Im Tal auf dem Wanderweg ging es weiter bergan und hielten uns dann rechts, und folgten den Waldwegen in Richtung der Ortschaft Tilkausen. Es geht hier auch weiter bergauf, und kurze Zeit später erreichten wir die Silberkuhle.

Nach einem kurzen geschichtlichen Exkurs ging es über die Loipe weiter in Richtung Olpe. An der 2. Brücke bogen wir rechts ab, überquerten die A4 und freuten uns auf eine lange rasante Abfahrt entlang der Wiehlquelle in Richtung Wiehl.

Über Neumühle und Nosbach erreichten wir nach 40,3 KM und 3 Stunden reiner Fahrzeit wieder Wildbergerhütte.

Die Tour war anstrengend, die 918 Höhenmeter haben uns allen gut geschmeckt und wir freuen uns schon auf die nächste Tour, wie immer Sonntags um 9:00 Uhr.

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